Ein paar kurze Infos über Tabak-/
Nikotinabhängigkeit

Meine Sucht

Tabak-/Nikotinabhängigkeit

Wie erkenne ich, ob ich unter Tabak-/Nikotinabhängigkeit leide?

Rauchen kann psychisch und physisch abhängig machen. Hauptmotiv für das Rauchen ist die positiv erlebte Veränderung des seelischen Befindens. Nikotin regt im Mittelhirn die Produktion des Neurotransmitters Dopamin und der kreislaufstimulierenden Hormone Adrenalin und Noradrenalin an. Es kann deshalb auch als Psychopharmakon bezeichnet werden. Je nach Gemütslage des*der Rauchenden wirkt das Nikotin beruhigend oder anregend. Dieser Effekt hält 20 – 30 Minuten an. Wird der Körper nicht weiter mit Nikotin versorgt, reagiert er mit Nervosität und Abgeschlagenheit.

Was sind Merkmale der Tabak-/Nikotinabhängigkeit?

  • Trotz körperlicher Beeinträchtigungen, die durch das Rauchen auftreten und/oder verschlimmert werden, wird weiterhin konsumiert
  • Rauchen wird genutzt, um Stress und Anspannung zu verarbeiten
  • Psychische Entzugserscheinungen wie Unruhe und Reizbarkeit treten auf
  • Die Dosis muss gesteigert werden, um die erwünschte Wirkung zu erzielen (Toleranzentwicklung)
  • Verlust der Kontrolle über den Konsum

Wer hilft mir bei Tabak-/Nikotinabhängigkeit?

Um eine Abhängigkeit zu überwinden, gibt es eine Vielzahl kompetenter Anlaufstellen. Somit ist für jede*n das Passende dabei.

Suchtselbsthilfe

In der Suchtselbsthilfe unterstützen sich Betroffene und/oder Angehörige von Betroffenen gegenseitig. Unsere Gruppenleitungen sind ausgebildete Suchtkrankenhelfer*innen. Die Gruppenleitungen bei mog haben eine zusätzliche Ausbildung zur Unterstützung im virtuellen Raum.

Unsere Online-Selbsthilfegruppen treffen sich per Videokonferenz.

Selbsthilfegruppen, die sich in deiner Nähe treffen, findest du in unserer Karte.

Suchtberatung

In Suchtberatungsstellen unterstützen dich ausgebildete Fachkräfte dabei, deine Abhängigkeit zu überwinden. Eine Auswahl an Anlaufstellen findest du in unseren unseren nützlichen Links.